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Fuck it – I‘m alive! – ist ein Statement und gleichzeitig der Titel eines außergewöhnlichen Fotoprojekts, das sich einem Thema stellt, das in Deutschland derzeit rund 69.000 Menschen betrifft: Brustkrebs. Iris Edinger und ihr Team holten dafür vier Frauen und einen Mann vor die Kamera, um ein Tabu aufzubrechen. Die Bilderserie und die dazugehörigen Interviews mit den Protagonisten der Ausstellung, die erstmals vom 13. bis 15. März parallel zur Photo+ in Düsseldorf zu sehen sein wird, zeigt Menschen, die aus der sprachlosen Masse heraustreten. Sie haben dem Krebs die Stirn geboten und sie stehen zu den Narben, die er an Körper und Seele hinterlassen hat. Die Fotos strahlen die innere Stärke aus, die jeder für sich dabei gewonnen hat.

Ihre Narben hat sich Marjorieth Sanmartin hart erkämpft. Der Ausstellungstitel ist zugleich Lebenseinstellung. - Foto: Iris Edinger

...weiterlesen "„Fuck it – I’m alive!“ – Sehenswertes Fotoprojekt portraitiert Menschen mit Brustkrebs"

Marlene Dietrich soll wenige Jahre vor ihrem Tod auf einen Zettel geschrieben haben: „Wenn mein Herz einmal aufhört zu schlagen, wird es die ganze Welt vernehmen. Aber nach zwei Tagen ist es vorbei.“ Wie falsch die Diva damit lag, zeigte sich am Sonntagnachmittag im ausverkauften Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal. Schauspielerin Claudia Michelsen widmete Marlene Dietrich zwei kurzweilige Stunden an deren Ende ihr das Publikum stehende Ovationen gab.

Schauspielerin Claudia Michelsen begesiterte das Publikum im "Robert-Schumann-Saal" mit ihrer Marlene-Dietrich Hommage. - Foto: Stefan Kluter/Kunstpalast

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Fragt man Musiker nach prägenden Einflüssen in der deutschen Jazz-Szene, fällt unweigerlich ein Name: Reinhard Glöder. Der Bassist und Komponist war Mitgründer der Jazz-Schmiede. Dort zeichnete er bis 2018 verantwortlich für die Big Band-Bookings. Der Düsseldorfer Video-Künstler Jürgen Hille hat Reinhard Glöder den so sehenswerten, wie informativen Dokumentarfilm Walking the Blues gewidmet, der am 29. Januar in der Jazz-Schmiede Premiere feiert.

Video-Künstler Jürgen Hille widmet einem Urgestein der deutschen Jazz-Szene, Reinhard Glöder, den Dokumentarfilm "Walking the Blues". - Foto: Hille

...weiterlesen "„Walking the Blues – Doku über Reinhard Glöder feiert Premiere in der Jazz-Schmiede"

Sich einfach mal etwas gönnen, genießen und das bei einem Sternekoch? Wenn es nach Daniel Dal-Ben geht, sind das drei wichtige Zutaten für ein Konzept, das er seit einiger Zeit in seinem kleinen Restaurant Tafelspitz1876 im Düsseldorfer Zoo-Viertel mit wachsendem Erfolg umsetzt. Unter den Sterneköchen ist Dal-Ben der Bodenständige, der sich nicht so gerne auf eine Sache festlegen möchte. Aber auch der Genießer und Gesellige, der am liebsten alle Gäste an einem Tisch versammeln würde, um gemeinsam zu essen.

Sternekoch Daniel Dal-Ben startet mit neuem Konzept und geändertem Restaurantnamen ins neue Jahr. - Foto: C. Hötzendorfer

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1838 war Mallorca noch weit entfernt von der Tourismushochburg, wie man sie heute kennt. Ein Reiseziel war die Baleareninsel aber schon damals. Die französische Schriftstellerin George Sand verbrachte dort den Winter mit ihren Kindern und ihrem Geliebten, Frédéric Chopin. Der komponierte im Kloster Valdemossa unter anderem seine berühmt gewordenen Préludes und Nocturns. Sie beschrieb die Monate in Spanien mit ihm in ihrem Buch Ein Winter auf Mallorca und ihren Memoiren. Ihre Erinnerungen und seine Musik verbanden Stefania Adomeit und Vladimir Mogilevsky zu einem Bühnenprogramm, das sie am Dienstagabend in der Düsseldorfer Tonhalle vorstellten.

Stefania Adomeit und Vladimir Mogilevskyoto nahmen das Publikum in der Tonhalle mit in den Winter 1838 auf die Urlaubsinsel Mallorca. - Gabriel  Music Productions

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Musikfans, die so genannte Bio-Pics lieben, kommen schon zu Beginn des neuen Kinojahres 2020 voll auf ihre Kosten. Zwei Spielfilme und zwei Dokumentationen lohnen einen Besuch. Los geht es mit dem Großmeister des Jazz Miles Davis. Es folgen Spielfilme über das bewegte Leben von Judy Garland und den Karrierestart Udo Lindenbergs. Ende Januar erinnert eine Dokumentation an das kurze Leben des INXS-Frontmannes Michael Hutchence.

Miles Davis prägte mit seiner Trompete wie kaum ein anderer den Jazz.. - Foto: Piece of Magic Entertainment

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Als 1994 das Album Over The Hump erschien, bescherte es der Kelly Family mit 3,5 Millionen verkauften Exemplaren, nicht nur den großen Durchbruch, es markierte auch einen entscheidenden Wendepunkt in ihrer Karriere. Von nun an waren die Geschwister nicht nur eine umherziehende Familie, die Straßenmusik macht. Jetzt waren sie Pop Stars mit allem, was dazu gehört: Hohe Chartplatzierungen mit Hits wie An Angel und First Time, kreischende Fans, ausverkaufte Konzerte und finanzielle Sicherheit.  Am Freitagabend schauten die Kellys im Düsseldorfer Dome zurück auf diese Zeit.

Die Kellys feierten mit ihren Fans nicht nur das Erfolgsalbum "Over The Hump". - Foto: Carsten Klick

...weiterlesen "Fans feiern mit den Kellys im Dome „25 Jahre Over The Hump“"

Kaum ein Musiker, der für den Jazz prägender war, als Miles Davis. Über vier Jahrzehnte erfand sich der Trompeter immer wieder neu und ebnete späteren Größen wie Wayne Shorter oder Herbie Hancock den Weg. Eine sehenswerte Kinodokumentation schaut in rund zwei Stunden auf sein bewegtes Leben und seinen Einfluss auf die Entwicklungen im Jazz ebenso wie auf Künstler anderer Genres zurück.

Miles Davis (r.) verstand es, sich immer wieder neu zu erfinden und den Jazz zu prägen. - Foto: Piece of Magic Entertainment

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, Kaum ein Kinderzimmer, das in den 1980er Jahren keine Hörspielkassetten im Regal hatte. Zwei Reihen waren damals besonders angesagt. Neben den Drei ???, begeisterten sich die Kids für Tarzan, Karl, Klößchen und Gaby – oder kurz T.K.K.G. Beide Reihen sind bis heute erfolgreich und beliebt, längst nicht mehr nur bei kleinen Hörern. Nun kommen T.K.K.G. endlich auch als Live-Hörspiel auf die große Bühne. Am 4. Dezember spielen die vier Sprecher, mit Gästen und einem Geräuschemacher in der Tonhalle live das neuste T.K.K.G.-Abenteuer vor, ganz so, wie sie es seit 40 Jahren auch im Studio machen.

Sie leiehn "T.K.K.G." ihre Stimmen: (v. l. Tobias Diakow, Manou Lubowski, Sascha Draeger und Geräuschemacher Peter Sandmann. - Foto: C. Hötzendorfer

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Achtzehn Alben hat Till Brönner seit seinem Karrierestart Anfang der 1990er veröffentlicht. Eines davon ist nicht nur sein erfolgreichstes, sondern auch ein Dauerbrenner: das 2007 erschiene Christmas-Album mit Curtis Stigers und Yvonne Catterfeld als Gaststars. Am 1. Dezember tritt der Jazz-Trompeter in der Historischen Stadthalle mit seinem Weihnachtsprogramm auf und verriet vorab, was ihn an Musik zum Fest so fasziniert.

Jazz-Trompeter Till Brönner ist ein Fan von Christmas-Songs. -Foto: Patrice Brylla

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