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Es hätte der große Tag werden sollen, die Uraufführung der Bühnenadaption von Anne Franks Romanfragment Liebe Kitty. Doch wie alle Theater, darf auch das Junge Schauspiel Düsseldorf derzeit nicht vor Publikum spielen. Zumindest nicht, wenn es sich im selben Raum wie das Ensemble befindet. Regisseur Jan Gehler und die Schauspieler haben einen anderen Weg gefunden, das Stück zeigen zu können. Sie haben heute Abend die Proben live über YouTube ins Netz gestreamt mit anschließender Fragerunde für die Zuschauer.

Eva Maria Schindele (hinten), und Natalie Hanslik (vorne) zeigen in "Liebe Kitty" unterschiedliche Facetten von Anne Frank. -  Foto: Thomas Rabsch

...weiterlesen "Junges Schauspiel zeigt Probe von „Liebe Kitty“ im Live-Stream"

Mit Turning Points setzt Regisseur Ingo Toben seine Reihe mit Inszenierungen für das Düsseldorfer Forum Freies Theater (FFT) fort, die Jugendliche und ihre Erlebnisse als Flüchtlinge ins Zentrum stellt. Turning Points feierte am Samstagabend in der Planwerkstatt 378 in Düsseldorf-Flingern, eine beeindruckende Premiere. Der Rahmen intim, die Umsetzung berührend und das fünfköpfige Ensemble intensiv in der Performance.

Der Rahmen intim, die Umsetzung berührend und das fünfköpfige Ensemble intensiv in der Performance. - Foto: Kamila Kurczewski

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Zitronen- und Orangenbäumchen, winterfeste Gräser, Zickzack-Sträucher und viele weitere Pflanzen säumen seit Anfang Juli den Gehweg vor dem Haus Oststraße 152 in Düsseldorf. Der Duft von Lavendel liegt in der Luft und das Auge taucht ein in die Farben und Formen der Natur. Ein wahres Blumen- und Pflanzenparadies hat die Floristin Mercedes Sánchez dort geschaffen, das inzwischen auch Schmetterlinge und Bienen zu einem Besuch einlädt.

Im Juli hat Mercedes Sánchez ihr Blumenparadies "Flores" an der Oststraße eröffnet. - Foto: C. Hötzendorfer

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In der Konzertreihe Face To Face des Düsseldorf Festivals begegnen sich Künstler und Publikum im wahrsten Sinne von Angesicht zu Angesicht im kleinen Festzelt auf dem Burgplatz. Yuko Kojima-Bauer, eine Meisterin der Shinoboe genannten japanischen Flöte, ist eine der MusikerInnen, die sich auf das Experiment einlassen.  Wir haben Yukos Konzert besucht und auch vorab im Proberaum vorbeigeschaut.

Im festlichen Kimono spielt Yuko Kojima-Bauer für ihr Publikum in der Konzertreihe "Face to Face" Shinoboe. - Foto;  C, Hötzendorfer

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Ganz sie selbst sein, einen Tanz so zu gestalten, wie es aus ihr herausfließen will, ohne Einschränkungen von außen - das geht nur in einem Solo, davon ist Sabine Seume überzeugt. Als Company-Chefin, Choreografin und Dozentin muss sie alles im Blick behalten und bleibt doch außen vor. Andere bewegen sich über die Bühne, folgen der Musik und dem Rhythmus. Neun Jahre nach ihrem letzten Solo steht die Düsseldorferin in ihrem neuen Stück Infinity nun wieder einmal allein auf der Bühne. Vor der Premiere am 20. April im Atelier Performative Künste von Susanne Weins in Kaiserswerth sprach Sabine Seume mit Rhein-Ruhr-Kultur.net über ihre Liebe zum Tanz, ihre Faszination für die japanische Tanzform Butoh und über Pina Bausch.

Am 21. August feiert Sabine Seume mit ihrem neuen Solostück "Infinity" Premiere in Düsseldorf. - Foto: Vojtech Brytnickov

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Endlich! Drei Monate mussten Elena, Christian, Ebru, Marjorieth und Meike warten, bis ihre Bilder für ein großes Publikum im FouZoo in Düsseldorf zu sehen sind. Fuck it - I’m Alive! ist nicht nur der Name des neuen Projekts von Fotografin Iris Edinger. Es ist auch ein Statement. Denn sie holte an Brustkrebs erkrankte Frauen und einen Mann vor die Kamera (siehe auch Bericht dazu im Archiv). Corona hat das Team jäh ausgebremst und der ursprüngliche Starttermin für die Schau im März musste abgesagt werden. Umso stärker ist jetzt das, was am Wochenende im FouZoo zu sehen ist.

Drei Monate mussten Art Director Jazek Poralla, Marjorith Sanmartin (M.) und Fotografin Iris Edinger warten, bis sie die Ausstellung zur Kampagne "Fuck it - I'm alive! im FouZoo zeigen können. - Foto: C. Hötzendorfer

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Es passiert fast immer in der Familie oder im engen Freundeskreis. Die Betroffenen schweigen aus Angst, Scham oder weil sie einfach noch zu jung sind, um sich Hilfe suchen zu können. Die angezeigten Straftaten des sexuellen Missbrauchs an Kindern stiegen laut Kriminalstatistik der Bundesregierung zwischen 2019 und 2020 um rund 11 Prozent. Die Dunkelziffer ist jedoch weitaus höher.

Hündin Emma gibt Clarissa Vogel viel Kraft. - Foto: privat

...weiterlesen "In einem offenen und sehr bewegenden Buch schreibt Clarissa Vogel über ein Thema, das durch die Corona-Krise noch mehr an Brisanz gewinnt: Kindesmissbrauch"

Fuck it – I‘m alive! – ist ein Statement und gleichzeitig der Titel eines außergewöhnlichen Fotoprojekts, das sich einem Thema stellt, das in Deutschland derzeit rund 69.000 Menschen betrifft: Brustkrebs. Iris Edinger und ihr Team holten dafür vier Frauen und einen Mann vor die Kamera, um ein Tabu aufzubrechen. Die Bilderserie und die dazugehörigen Interviews mit den Protagonisten der Ausstellung, die erstmals vom 13. bis 15. März parallel zur Photo+ in Düsseldorf zu sehen sein wird, zeigt Menschen, die aus der sprachlosen Masse heraustreten. Sie haben dem Krebs die Stirn geboten und sie stehen zu den Narben, die er an Körper und Seele hinterlassen hat. Die Fotos strahlen die innere Stärke aus, die jeder für sich dabei gewonnen hat.

Ihre Narben hat sich Marjorieth Sanmartin hart erkämpft. Der Ausstellungstitel ist zugleich Lebenseinstellung. - Foto: Iris Edinger

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Marlene Dietrich soll wenige Jahre vor ihrem Tod auf einen Zettel geschrieben haben: „Wenn mein Herz einmal aufhört zu schlagen, wird es die ganze Welt vernehmen. Aber nach zwei Tagen ist es vorbei.“ Wie falsch die Diva damit lag, zeigte sich am Sonntagnachmittag im ausverkauften Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal. Schauspielerin Claudia Michelsen widmete Marlene Dietrich zwei kurzweilige Stunden an deren Ende ihr das Publikum stehende Ovationen gab.

Schauspielerin Claudia Michelsen begesiterte das Publikum im "Robert-Schumann-Saal" mit ihrer Marlene-Dietrich Hommage. - Foto: Stefan Kluter/Kunstpalast

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Fragt man Musiker nach prägenden Einflüssen in der deutschen Jazz-Szene, fällt unweigerlich ein Name: Reinhard Glöder. Der Bassist und Komponist war Mitgründer der Jazz-Schmiede. Dort zeichnete er bis 2018 verantwortlich für die Big Band-Bookings. Der Düsseldorfer Video-Künstler Jürgen Hille hat Reinhard Glöder den so sehenswerten, wie informativen Dokumentarfilm Walking the Blues gewidmet, der am 29. Januar in der Jazz-Schmiede Premiere feiert.

Video-Künstler Jürgen Hille widmet einem Urgestein der deutschen Jazz-Szene, Reinhard Glöder, den Dokumentarfilm "Walking the Blues". - Foto: Hille

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