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Wie fühlt es sich wohl an, im Cockpit eines großen Jets zu sitzen? Um das herauszufinden, muss man nicht Pilot werden. In Düsseldorf steht ein Flugsimulator, der einen sehr realen Einblick in die Abläufe einer Verkehrsmaschine ermöglicht und zwar für jedermann. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neugier und die Bereitschaft, sich auf das Erlebnis einzulassen, reichen vollkommen aus, wie Rhein-Ruhr-Kultur.net-Herausgeberin Claudia Hötzendorfer bei einem Besuch feststellte.

Ein Blick ins Flugsimulator-Cockpit einer Boing 737. - Foto: YOURCockpit

...weiterlesen "Im Flugsimulator einmal nach New York und zurück"

Drei Jungs mit Wahlheimat Düsseldorf starten derzeit so richtig durch. Die Newcomer Who’s Amy gaben kürzlich den Support für Cro im ISS-Dome, ihre Single Bester Fehler ist der Hit auf YouTube, für die Aufnahmen zur EP ging es nach London und diesen Sommer geht das Trio auf Festivaltour. Doch vorab stehen noch zwei Konzerttermine in der Landeshauptstadt an.

Peer (v. l.), Simeon und Robert starten als „Who's Amy" gerade so richtig durch. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "„Who’s Amy“ – mit deutschen Texten und solidem Sound auf Erfolgskurs"

Vor rund einem Jahr hatte Nina Hundert, Leiterin des sozialen Dienstes im Mutterhaus der Diakonie am Kaiserswerther Markt in Düsseldorf die Idee, den Senioren Herzenswünsche zu erfüllen. Ein Arbeitskreis wurde initiiert, der zunächst einmal herausfinden wollte, welche Wünsche die Bewohner haben. Mit Herbert Spillers Herzenswunsch hatte niemand gerechnet. Einen Fallschirmsprung zum runden Geburtstag am 18. Mai sollte es sein. Zugegeben, kein alltäglicher Wunsch. Aber für Nina Hundert und ihr Team nicht unmöglich. Sein Herzenswunsch brauchte nur etwas Vorlaufzeit.

Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Flugschule wagte Herbert Spiller seinen zweiten Fallschirmsprung. -Foto: Skydive Stadtlohn

...weiterlesen "Zum hundertsten Geburtstag gab’s einen Fallschirmsprung"

Youn Sun Nah gehört zu den Sängerinnen, die mühelos Folk, Rock und Pop in Jazz übertragen können. 1995 verließ die Süd-Koreanerin nach ersten Erfolgen in Musicals ihre Heimat Seoul, um in Paris in die Welt der Chansons und des Jazz einzutauchen. 2017 erfüllte sie sich einen langgehegten Traum und nahm in New York das Album She moves on auf. Dort entstand auch ihre aktuelle CD Immersion, die Youn Sun Nah am 23. Mai im Savoy-Theater vorstellen wird. Vorab sprach die Sängerin über geteilte Länder und Freunde, die heimlich Demobänder verschicken.

Die koreanische Sängerin  Youn Sun Nah liebt es Jazz mit Folk, Rock und Pop zu verbinden. - Foto: Q-rious Music

...weiterlesen "Youn Sun Nah und ein heimlich verschicktes Demo-Tape"

Mit einer Big Band im Rücken fühlt sich Tom Gaebel nach eigenem Bekunden „pudelwohl“. Der gebürtige Gelsenkirchener lässt am 17. Mai in der Düsseldorfer Tonhalle den Swing in der Tradition großer Crooner wie Frank Sinatra wieder aufleben. Im Gepäck hat Gaebel sein aktuelles Album Perfect Day. Wir haben einmal nachgefragt, wie der perfekte Tag denn für ihn aussieht und ob was dran ist, dass er als Musikstudent seine WG-Kumpels mit Gesang unter der Dusche beschallt hat.

Tim Gaebel fühlt sich mit Big Band im Rücken "pudelwohl". - Foto: Christoph Kassette

...weiterlesen "Tom Gaebel zelebriert seinen „Perfect Day“ in der Düsseldorfer Tonhalle"

Rund fünf Jahre hat sich Björn Frahm, besser bekannt als Freeze4U, Zeit gelassen, bis er mit Too hot to freeze ein neues Studioalbum aufgenommen hat. Heute Abend ist es soweit und die CD-Veröffentlichung wird mit einem Live-Konzert im Düsseldorfer Club Stone gefeiert.

Björn Frahm alias Freeze4U ist mit einem neuen Album am Start. - Foto: Frahm

...weiterlesen "Freeze4U feiert neues Studioalbum mit seinen Fans im Düsseldorf „Stone“"

Einst dienten Taiko-Trommeln in Japan als Kontaktvermittler zu den Göttern. Sie gaben den Rhythmus für die Feldarbeit vor oder beeindruckten den Gegner vor der Schlacht. Heute sind Taiko-Ensembles wie Kodo, Tao oder Yamato weltweit gerngesehene Show-Acts. Die aus Osaka stammende Formation Kokubu hingegen, stellt wieder den spirituellen Aspekt des japanischen Trommelns in den Vordergrund. Eine Spurensuche …

Das Taiko-Ensemble "Kokubu" aus Osaka zelebriert die spirituelle Seite des Taiko. - Foto: Kokubu

...weiterlesen "Düsseldorf als Epizentrum der Taiko-Kunst"

Luise Rainer, Cilly Helten, Erna Eckstein, Rose Ausländer oder Johanna Ey. Mutig – weiblich – unvergessen, Düsseldorfer Frauen in der Geschichte, der Titel der Sonderausstellung, die von heute an bis 24. März in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zu sehen sein wird, bringt auf den Punkt, was die portraitierten Frauen vereint.

Peter Neyses Mutter Hilde gehört zu den mutigen Frauen, die in der von Kuratorin Astrid Hirsch (l.) und Hildegard Jakobs, stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte, entwickelten Sonderausstellung zu sehen sind. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "Späte Ehrung für Düsseldorferinnen mit Zivilcourage während der NS-Zeit mit einer Sonderausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte"

Auf der Bühne steht eine kleine dunkelhaarige Frau mit Brille, die sich an ihre Kindheit erinnert. Gebannt und berührt hört ihr das Publikum im Düsseldorfer Kom(m)ödchen zu. Halina Birenbaum spricht schnell und man spürt, wie sehr sie die Erlebnisse von damals aufwühlen, wütend und traurig machen. Die heute 89-jährige erlebte den Holocaust im Warschauer Ghetto und in verschiedenen Konzentrations- und Vernichtungslagern. Dabei verlor sie ihre Eltern und einen Bruder. Dass der ältere Bruder Marek das Grauen überlebt hatte, erfuhr sie erst nach ihrer Befreiung. Bis dahin war sie überzeugt, niemanden mehr zu haben.

Halina Birenbaum sprach vor Schülerinnen und Schülern im Kom(m)ödchen über den Holocaust, beim dem sie fast ihre ganze Familie verlor. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "Holocaust-Überlebende spricht für Schülern im Düsseldorfer Kom(m)ödchen"

Für seinen Dokumentarfilm Stiller Kamerad begleitete Regisseur Leonhard Hollmann eine Soldatin und zwei Soldaten der Bundeswehr bei dem Versuch, mit Hilfe der pferdegestützten Traumatherapie einen Weg zurück in den Alltag und damit zurück ins Leben zu finden. Gemeinsam mit Therapeutin Claudia Swierczek und ihren Tieren gehen die drei traumatisierten Soldaten durch Höhen und Tiefen. Sie stellen sich ihren Ängsten und müssen sich dabei ganz auf die Kameradschaft der Pferde verlassen.

Am 3. Februar zeigt das Atelier Kino in Düsseldorf in Anwesenheit von Regisseur Leonhard Hollmann, Claudia Swiercek und den portraitieren Soldaten eine Preview des Films mit anschließendem Publikumsgespräch. Ab 7. Februar ist Stiller Kamerad deutschlandweit in den Kinos zu sehen. Vorab trafen wir Leonhard Hollmann zum Interview.

In "Stiller Kamerad" begleitet Dokumentarfilmer Leonhard Hollmann tramatisierte Bundeswehrsoldaten während ihrer Therapie mit Pferden. - Foto: Hollmann

...weiterlesen "„Stiller Kamerad“ – bewegende Dokumentation über die Pferdetherapie mit traumatisierten Bundeswehrsoldaten"