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Kaum eine Vokalgruppe war so erfolgreich wie die Comedian Harmonists. Bis heute steht ihr Name für ausgefeilte Gesangstechnik und ihre Stücke sind längst Klassiker, die immer wieder zu hören sind.; wie am Freitagabend in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Das Haus startete mit der Hommage Comedian Harmonists in Concert in die neue Saison. Das Ensemble wurde vom Publikum gefeiert und für rund eineinhalb Stunden war das allgegenwärtige Thema Corona vergessen.

Zeitreise in die große Zeit der Vokalensembles mit den "Comedian Harmionsts in Concert". - Foto: Hans Jörg Michel

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In der Konzertreihe Face To Face des Düsseldorf Festivals begegnen sich Künstler und Publikum im wahrsten Sinne von Angesicht zu Angesicht im kleinen Festzelt auf dem Burgplatz. Yuko Kojima-Bauer, eine Meisterin der Shinoboe genannten japanischen Flöte, ist eine der MusikerInnen, die sich auf das Experiment einlassen.  Wir haben Yukos Konzert besucht und auch vorab im Proberaum vorbeigeschaut.

Im festlichen Kimono spielt Yuko Kojima-Bauer für ihr Publikum in der Konzertreihe "Face to Face" Shinoboe. - Foto;  C, Hötzendorfer

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Ganz sie selbst sein, einen Tanz so zu gestalten, wie es aus ihr herausfließen will, ohne Einschränkungen von außen - das geht nur in einem Solo, davon ist Sabine Seume überzeugt. Als Company-Chefin, Choreografin und Dozentin muss sie alles im Blick behalten und bleibt doch außen vor. Andere bewegen sich über die Bühne, folgen der Musik und dem Rhythmus. Neun Jahre nach ihrem letzten Solo steht die Düsseldorferin in ihrem neuen Stück Infinity nun wieder einmal allein auf der Bühne. Vor der Premiere am 20. April im Atelier Performative Künste von Susanne Weins in Kaiserswerth sprach Sabine Seume mit Rhein-Ruhr-Kultur.net über ihre Liebe zum Tanz, ihre Faszination für die japanische Tanzform Butoh und über Pina Bausch.

Am 21. August feiert Sabine Seume mit ihrem neuen Solostück "Infinity" Premiere in Düsseldorf. - Foto: Vojtech Brytnickov

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Mit ruhigen Bewegungen gießt Soojung Hwang Oolong-Tee, der auch schwarzer Drache genannt wird, aus einer filigranen Kanne in kleine Karaffen und dann in Porzellanschälchen. Die Zeremonie ist Teil der Stimm-Tanz-Performance Feng Chá – der Wind durch Blätter und Wasser im Wandel des Seins, die vom 15. bis 17. Juli im Atelier Performative Künste in Düsseldorf-Kaiserswerth zu sehen ist.

Ein internationales Künstlerkollektiv stellt die koreanische Tee-Zeremonie in den Mittelpunkt einer Stimm-Tanz-Performance. - Foto: C. Hötzendorfer

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Keine Frage, Kodo gehören zur A-Liga der japanischen Trommelgruppen, die regelmäßig Deutschlands Bühnen bespielen. Das zeigte sich auch beim Start der aktuellen Deutschlandtour am Dienstagabend in Düsseldorf. Gekonnt präsentierte das Ensemble dabei eine Auswahl aus ihrem inzwischen über vier Jahrzehnte umfassenden Repertoire, neu arrangiert und interpretiert. Im Vergleich zum Programm der vorherigen Tour, bekommt die aktuelle Show Legacy durch den Einsatz von Gesang und weiteren Instrumenten noch mehr Dynamik und Abwechslung. Was den Einstieg in die Welt des Taiko gerade für ein noch nicht so erfahrenes Publikum interessant macht.

Zum Tourauftakt kamen Kodo mit ihrer aktuellen Show "Legacy" nach Düsseldorf. - Foto: Takashi Okamoto/Alegria

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Marlene Dietrich soll wenige Jahre vor ihrem Tod auf einen Zettel geschrieben haben: „Wenn mein Herz einmal aufhört zu schlagen, wird es die ganze Welt vernehmen. Aber nach zwei Tagen ist es vorbei.“ Wie falsch die Diva damit lag, zeigte sich am Sonntagnachmittag im ausverkauften Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal. Schauspielerin Claudia Michelsen widmete Marlene Dietrich zwei kurzweilige Stunden an deren Ende ihr das Publikum stehende Ovationen gab.

Schauspielerin Claudia Michelsen begesiterte das Publikum im "Robert-Schumann-Saal" mit ihrer Marlene-Dietrich Hommage. - Foto: Stefan Kluter/Kunstpalast

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Wild waren sie die 1920er. Der erste Weltkrieg war überstanden und vor allem in Berlin steppte – wie man wohl heute sagen würde – der Bär. Es war die Dekade der Dietrich, der Comedian Harmonists, von Brecht und Weill oder Josephine Baker. Sie alle waren Gäste des berühmt berüchtigten Admiralspalast. Eins der angesagtesten Theater in der Hauptstadt zu dieser Zeit. Dorthin entführt die Show Berlin Berlin, die noch bis 9. Februar im Düsseldorfer Capitol-Theater gastiert.

Beim Ensemble der 20er Jahre Show "Berlin Berlin" überzeugten vor allem die Frauen mit starken Stimmen. - Foto: Jens Hauer/BB-Promotion

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Fragt man Musiker nach prägenden Einflüssen in der deutschen Jazz-Szene, fällt unweigerlich ein Name: Reinhard Glöder. Der Bassist und Komponist war Mitgründer der Jazz-Schmiede. Dort zeichnete er bis 2018 verantwortlich für die Big Band-Bookings. Der Düsseldorfer Video-Künstler Jürgen Hille hat Reinhard Glöder den so sehenswerten, wie informativen Dokumentarfilm Walking the Blues gewidmet, der am 29. Januar in der Jazz-Schmiede Premiere feiert.

Video-Künstler Jürgen Hille widmet einem Urgestein der deutschen Jazz-Szene, Reinhard Glöder, den Dokumentarfilm "Walking the Blues". - Foto: Hille

...weiterlesen "„Walking the Blues – Doku über Reinhard Glöder feiert Premiere in der Jazz-Schmiede"

Zwar erblickte Ludwig van Beethoven erst am 17. Dezember 1770 das Licht der Welt, aber sein runder Geburtstag wird schon jetzt groß gefeiert. Unter den vielen Veranstaltungen dem Komponisten zu Ehren, ragt eine heraus, die sich einem ungewöhnlichen Sound auf noch ungewöhnlicheren Instrumenten verschrieben hat: Scrap 4 Beethoven. Der Name der Performance ist Programm, denn am 30, Januar wird auf Schrott Musik gemacht, die aus des Meisters Feder stammt.

Was man alles so auf einem Schrottplatz finden kann ... Zum Beispiel die 60 Jahre alte Trompete, die Emil Sabelberg (M.) in den Händen hält.  Links, der Düsseldorfer Künstler Freeze4U, der das Projekt "Scrap 4 Beethoven" mit initiiert hat. Kameramann Frank Norden (r.) hielt den besonderen Fund in bewegten Bildern fest.  - Foto: Freeze4U-Archiv

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