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Den 30. Mai haben sich Filmfans schon im Kalender rot angestrichen. Denn dann hat das Warten endlich ein Ende und die Kinos in Düsseldorf dürfen wieder ihre Türen öffnen. Doch vor dem großen Tag muss noch einiges organisiert und geklärt werden. Wäre da nicht ein Problem: „Wir haben bis Stand heute noch keine Informationen bekommen, welche Regelungen für uns gelten“, bedauert Kalle Somnitz, Leiter der Düsseldorfer Filmkunstkinos. „Ich fürchte, es wird wie bei der Gastronomie sein und wir erfahren erst einen Tag zuvor, worauf wir achten müssen“, ist er überzeugt. Mit der Annahme steht er nicht allein, auch Sebastian Riech, Leiter des UFA-Palastes am Hauptbahnhof, hat da „so eine Ahnung“. Die Kinobetreiber sind sich jedoch einig, so lange wollen sie nicht warten und bereiten sich schon seit geraumer Zeit auf den Eröffnungstag vor.

Die Theaterleiter der Düsseldorfer Filmkunstkinos bereiten sich auf die Öffnung nach dem Corona-Lockdown vor. - Foto: C. Hötzendorfer

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„Ist Luisa hier?“ Mit dieser Frage können Mädchen und Frauen in Kneipen, Bars oder Diskotheken um Hilfe bitten, ohne lang erklären zu müssen warum. Es gibt immer wieder Situationen, in denen sich Mädchen und Frauen unsicher oder unwohl fühlen. Sei es, dass sie bedrängt, belästigt oder ungewollt angefasst werden. Nicht immer können sie sich aus dieser für sie unangenehmen Lage allein befreien. Genau hier setzt die bundesweite Kampagne „Luisa ist hier!“ an, bei der seit 2018 auch der Knoten in der Düsseldorfer-Altstadt und das D-Town am Burgplatz mitmachen. Das Personal ist gebrieft worden und weiß was zu tun ist, wenn es die als Code fungierende Frage „Ist Luisa hier?“ hört.

Unterstützen die bundesweite "Lisa ist hier"-Kampagne in Düsseldorf: (v. l.)  Wolfgang Rolshoven (Baas der "Düsseldorfer Jonges"), Isa Fiedler (Chefin im "Knoten"), Lena Löwen ("Frauenberatungsstelle Düsseldorf") und Alexander Kampes (Geschäftsführer des "D-Town") - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "Bundesweite „Luisa“-Kampagne hilft Frauen, die sich bedrängt fühlen oder belästigt werden"

Fuck it – I‘m alive! – ist ein Statement und gleichzeitig der Titel eines außergewöhnlichen Fotoprojekts, das sich einem Thema stellt, das in Deutschland derzeit rund 69.000 Menschen betrifft: Brustkrebs. Iris Edinger und ihr Team holten dafür vier Frauen und einen Mann vor die Kamera, um ein Tabu aufzubrechen. Die Bilderserie und die dazugehörigen Interviews mit den Protagonisten der Ausstellung, die erstmals vom 13. bis 15. März parallel zur Photo+ in Düsseldorf zu sehen sein wird, zeigt Menschen, die aus der sprachlosen Masse heraustreten. Sie haben dem Krebs die Stirn geboten und sie stehen zu den Narben, die er an Körper und Seele hinterlassen hat. Die Fotos strahlen die innere Stärke aus, die jeder für sich dabei gewonnen hat.

Ihre Narben hat sich Marjorieth Sanmartin hart erkämpft. Der Ausstellungstitel ist zugleich Lebenseinstellung. - Foto: Iris Edinger

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Marlene Dietrich soll wenige Jahre vor ihrem Tod auf einen Zettel geschrieben haben: „Wenn mein Herz einmal aufhört zu schlagen, wird es die ganze Welt vernehmen. Aber nach zwei Tagen ist es vorbei.“ Wie falsch die Diva damit lag, zeigte sich am Sonntagnachmittag im ausverkauften Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal. Schauspielerin Claudia Michelsen widmete Marlene Dietrich zwei kurzweilige Stunden an deren Ende ihr das Publikum stehende Ovationen gab.

Schauspielerin Claudia Michelsen begesiterte das Publikum im "Robert-Schumann-Saal" mit ihrer Marlene-Dietrich Hommage. - Foto: Stefan Kluter/Kunstpalast

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Wild waren sie die 1920er. Der erste Weltkrieg war überstanden und vor allem in Berlin steppte – wie man wohl heute sagen würde – der Bär. Es war die Dekade der Dietrich, der Comedian Harmonists, von Brecht und Weill oder Josephine Baker. Sie alle waren Gäste des berühmt berüchtigten Admiralspalast. Eins der angesagtesten Theater in der Hauptstadt zu dieser Zeit. Dorthin entführt die Show Berlin Berlin, die noch bis 9. Februar im Düsseldorfer Capitol-Theater gastiert.

Beim Ensemble der 20er Jahre Show "Berlin Berlin" überzeugten vor allem die Frauen mit starken Stimmen. - Foto: Jens Hauer/BB-Promotion

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Fragt man Musiker nach prägenden Einflüssen in der deutschen Jazz-Szene, fällt unweigerlich ein Name: Reinhard Glöder. Der Bassist und Komponist war Mitgründer der Jazz-Schmiede. Dort zeichnete er bis 2018 verantwortlich für die Big Band-Bookings. Der Düsseldorfer Video-Künstler Jürgen Hille hat Reinhard Glöder den so sehenswerten, wie informativen Dokumentarfilm Walking the Blues gewidmet, der am 29. Januar in der Jazz-Schmiede Premiere feiert.

Video-Künstler Jürgen Hille widmet einem Urgestein der deutschen Jazz-Szene, Reinhard Glöder, den Dokumentarfilm "Walking the Blues". - Foto: Hille

...weiterlesen "„Walking the Blues – Doku über Reinhard Glöder feiert Premiere in der Jazz-Schmiede"

Zwar erblickte Ludwig van Beethoven erst am 17. Dezember 1770 das Licht der Welt, aber sein runder Geburtstag wird schon jetzt groß gefeiert. Unter den vielen Veranstaltungen dem Komponisten zu Ehren, ragt eine heraus, die sich einem ungewöhnlichen Sound auf noch ungewöhnlicheren Instrumenten verschrieben hat: Scrap 4 Beethoven. Der Name der Performance ist Programm, denn am 30, Januar wird auf Schrott Musik gemacht, die aus des Meisters Feder stammt.

Was man alles so auf einem Schrottplatz finden kann ... Zum Beispiel die 60 Jahre alte Trompete, die Emil Sabelberg (M.) in den Händen hält.  Links, der Düsseldorfer Künstler Freeze4U, der das Projekt "Scrap 4 Beethoven" mit initiiert hat. Kameramann Frank Norden (r.) hielt den besonderen Fund in bewegten Bildern fest.  - Foto: Freeze4U-Archiv

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Christian Ehring hat sich ein Bühnen-Sabbatical verordnet und überlässt es Kollegen, die beliebte Reihe Ehring geht ins Konzert in der Düsseldorfer Tonhalle in Vertretung zu moderieren. Am Sonntagnachmittag ist Martin Zingsheim dran und bestens aufgelegt. Der Kabarettist vereint gemeinsam mit dem Orchester L’arte del mondo und dem Al Ol Ensemble orientalische mit abendländischer Musik. Ein kurzweiliges, zuweilen berührendes Programm.

In der Reihe "Ehring geht ins Konzert", trifft Kabarett auf Klassik. Foto: Tonhalle

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Sich einfach mal etwas gönnen, genießen und das bei einem Sternekoch? Wenn es nach Daniel Dal-Ben geht, sind das drei wichtige Zutaten für ein Konzept, das er seit einiger Zeit in seinem kleinen Restaurant Tafelspitz1876 im Düsseldorfer Zoo-Viertel mit wachsendem Erfolg umsetzt. Unter den Sterneköchen ist Dal-Ben der Bodenständige, der sich nicht so gerne auf eine Sache festlegen möchte. Aber auch der Genießer und Gesellige, der am liebsten alle Gäste an einem Tisch versammeln würde, um gemeinsam zu essen.

Sternekoch Daniel Dal-Ben startet mit neuem Konzept und geändertem Restaurantnamen ins neue Jahr. - Foto: C. Hötzendorfer

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1838 war Mallorca noch weit entfernt von der Tourismushochburg, wie man sie heute kennt. Ein Reiseziel war die Baleareninsel aber schon damals. Die französische Schriftstellerin George Sand verbrachte dort den Winter mit ihren Kindern und ihrem Geliebten, Frédéric Chopin. Der komponierte im Kloster Valdemossa unter anderem seine berühmt gewordenen Préludes und Nocturns. Sie beschrieb die Monate in Spanien mit ihm in ihrem Buch Ein Winter auf Mallorca und ihren Memoiren. Ihre Erinnerungen und seine Musik verbanden Stefania Adomeit und Vladimir Mogilevsky zu einem Bühnenprogramm, das sie am Dienstagabend in der Düsseldorfer Tonhalle vorstellten.

Stefania Adomeit und Vladimir Mogilevskyoto nahmen das Publikum in der Tonhalle mit in den Winter 1838 auf die Urlaubsinsel Mallorca. - Gabriel  Music Productions

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