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Kaum eine Vokalgruppe war so erfolgreich wie die Comedian Harmonists. Bis heute steht ihr Name für ausgefeilte Gesangstechnik und ihre Stücke sind längst Klassiker, die immer wieder zu hören sind.; wie am Freitagabend in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Das Haus startete mit der Hommage Comedian Harmonists in Concert in die neue Saison. Das Ensemble wurde vom Publikum gefeiert und für rund eineinhalb Stunden war das allgegenwärtige Thema Corona vergessen.

Zeitreise in die große Zeit der Vokalensembles mit den "Comedian Harmionsts in Concert". - Foto: Hans Jörg Michel

...weiterlesen "Oper startet in neue Saison mit gefeierter Hommage an „Comedian Harmonists“"

In der Konzertreihe Face To Face des Düsseldorf Festivals begegnen sich Künstler und Publikum im wahrsten Sinne von Angesicht zu Angesicht im kleinen Festzelt auf dem Burgplatz. Yuko Kojima-Bauer, eine Meisterin der Shinoboe genannten japanischen Flöte, ist eine der MusikerInnen, die sich auf das Experiment einlassen.  Wir haben Yukos Konzert besucht und auch vorab im Proberaum vorbeigeschaut.

Im festlichen Kimono spielt Yuko Kojima-Bauer für ihr Publikum in der Konzertreihe "Face to Face" Shinoboe. - Foto;  C, Hötzendorfer

...weiterlesen "„Face to Face“ mit Yuko Kojima-Bauer beim „Düsseldorf-Festival“"

Mit ruhigen Bewegungen gießt Soojung Hwang Oolong-Tee, der auch schwarzer Drache genannt wird, aus einer filigranen Kanne in kleine Karaffen und dann in Porzellanschälchen. Die Zeremonie ist Teil der Stimm-Tanz-Performance Feng Chá – der Wind durch Blätter und Wasser im Wandel des Seins, die vom 15. bis 17. Juli im Atelier Performative Künste in Düsseldorf-Kaiserswerth zu sehen ist.

Ein internationales Künstlerkollektiv stellt die koreanische Tee-Zeremonie in den Mittelpunkt einer Stimm-Tanz-Performance. - Foto: C. Hötzendorfer

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Keine Frage, Kodo gehören zur A-Liga der japanischen Trommelgruppen, die regelmäßig Deutschlands Bühnen bespielen. Das zeigte sich auch beim Start der aktuellen Deutschlandtour am Dienstagabend in Düsseldorf. Gekonnt präsentierte das Ensemble dabei eine Auswahl aus ihrem inzwischen über vier Jahrzehnte umfassenden Repertoire, neu arrangiert und interpretiert. Im Vergleich zum Programm der vorherigen Tour, bekommt die aktuelle Show Legacy durch den Einsatz von Gesang und weiteren Instrumenten noch mehr Dynamik und Abwechslung. Was den Einstieg in die Welt des Taiko gerade für ein noch nicht so erfahrenes Publikum interessant macht.

Zum Tourauftakt kamen Kodo mit ihrer aktuellen Show "Legacy" nach Düsseldorf. - Foto: Takashi Okamoto/Alegria

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Grillen ist Männersache. Zugegeben, es ist ein Klischee. Das allerdings am Wochenende auf der Food-Messe Grill & BBQ nicht so ganz von der Hand zu weisen war. Denn die Herren waren in der ehemaligen Schmiedehalle auf dem Böhler-Areal in Düsseldorf-Lörick tatsächlich in der Überzahl, sowohl was die Anbieter anging, als auch die Besucher. Außerdem waren überraschend viele kleine Familienunternehmen am Start.

Auf der Food-Messe "Grill & BBQ" in Düsseldorf gab es Grills in allen Größen, Varianten und für jeden Geldbeutel. Dieses Modell hier liegt bei schlanken 2.000 Euro. - Foto: C. Hötzendorfer

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Wild waren sie die 1920er. Der erste Weltkrieg war überstanden und vor allem in Berlin steppte – wie man wohl heute sagen würde – der Bär. Es war die Dekade der Dietrich, der Comedian Harmonists, von Brecht und Weill oder Josephine Baker. Sie alle waren Gäste des berühmt berüchtigten Admiralspalast. Eins der angesagtesten Theater in der Hauptstadt zu dieser Zeit. Dorthin entführt die Show Berlin Berlin, die noch bis 9. Februar im Düsseldorfer Capitol-Theater gastiert.

Beim Ensemble der 20er Jahre Show "Berlin Berlin" überzeugten vor allem die Frauen mit starken Stimmen. - Foto: Jens Hauer/BB-Promotion

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Zwar erblickte Ludwig van Beethoven erst am 17. Dezember 1770 das Licht der Welt, aber sein runder Geburtstag wird schon jetzt groß gefeiert. Unter den vielen Veranstaltungen dem Komponisten zu Ehren, ragt eine heraus, die sich einem ungewöhnlichen Sound auf noch ungewöhnlicheren Instrumenten verschrieben hat: Scrap 4 Beethoven. Der Name der Performance ist Programm, denn am 30, Januar wird auf Schrott Musik gemacht, die aus des Meisters Feder stammt.

Was man alles so auf einem Schrottplatz finden kann ... Zum Beispiel die 60 Jahre alte Trompete, die Emil Sabelberg (M.) in den Händen hält.  Links, der Düsseldorfer Künstler Freeze4U, der das Projekt "Scrap 4 Beethoven" mit initiiert hat. Kameramann Frank Norden (r.) hielt den besonderen Fund in bewegten Bildern fest.  - Foto: Freeze4U-Archiv

...weiterlesen "„Scrap 4 Beethoven“ in der Zeche Zollverein"

Christian Ehring hat sich ein Bühnen-Sabbatical verordnet und überlässt es Kollegen, die beliebte Reihe Ehring geht ins Konzert in der Düsseldorfer Tonhalle in Vertretung zu moderieren. Am Sonntagnachmittag ist Martin Zingsheim dran und bestens aufgelegt. Der Kabarettist vereint gemeinsam mit dem Orchester L’arte del mondo und dem Al Ol Ensemble orientalische mit abendländischer Musik. Ein kurzweiliges, zuweilen berührendes Programm.

In der Reihe "Ehring geht ins Konzert", trifft Kabarett auf Klassik. Foto: Tonhalle

...weiterlesen "Orient trifft Okzident oder Martin Zingsheim zieht es in die Wüste"

1838 war Mallorca noch weit entfernt von der Tourismushochburg, wie man sie heute kennt. Ein Reiseziel war die Baleareninsel aber schon damals. Die französische Schriftstellerin George Sand verbrachte dort den Winter mit ihren Kindern und ihrem Geliebten, Frédéric Chopin. Der komponierte im Kloster Valdemossa unter anderem seine berühmt gewordenen Préludes und Nocturns. Sie beschrieb die Monate in Spanien mit ihm in ihrem Buch Ein Winter auf Mallorca und ihren Memoiren. Ihre Erinnerungen und seine Musik verbanden Stefania Adomeit und Vladimir Mogilevsky zu einem Bühnenprogramm, das sie am Dienstagabend in der Düsseldorfer Tonhalle vorstellten.

Stefania Adomeit und Vladimir Mogilevskyoto nahmen das Publikum in der Tonhalle mit in den Winter 1838 auf die Urlaubsinsel Mallorca. - Gabriel  Music Productions

...weiterlesen "„Ein Winter auf Mallorca“ – Vladimir Mogilevskys Chopin-Interpretationen konnten nicht überzeugen"