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Keine Zwanzig Minuten und es hielt das Publikum am Mittwochabend in der Düsseldorfer Tonhalle nicht mehr auf den Stühlen. Auf der Bühne feierten drei Brüder aus Italien ihre großen Vorbilder die Bee Gees mit dem Musical Massachusetts. Warum die Tribute-Show als Musical firmiert, wird wohl nur der Veranstalter wissen. Die Tänzerinnen und Tänzer wirkten bis auf wenige Ausnahmen, etwa beim Disco-Medley und dem Titelstück der Filmversion von Grease eher überflüssig. Als störend erwies sich Moderator Thomas Hinrich, der zwischen den Stücken, die Erfolgsgeschichte der Gibb-Brüder recht langatmig Revue passieren ließ und die Songs zeitlich einordnete. Damit sind aber schon die einzigen Schwachstellen von Massachusetts skizziert.

Kommen ihren Vorbildern stimmlich sehr nahe, die Brüder Walter, Davide und Pasquale Egiziano (v. l.). - Foto: Veranstalter

...weiterlesen "Bee Gees Musical „Massachusetts“ ist mehr eine Tribute-Show"

In einer kleinen Straße in der Düsseldorfer Altstadt steht das Maxhaus. Das katholische Kultur- und Begegnungsforum steht auf dem Fundament eines alten Klosters und hat eine Menge zu bieten, beispielsweise ständig wechselnde Ausstellungen und ein breit gefächertes Kulturprogramm. Um es Besuchern leichter zu machen, dieses Kleinod für sich ganz individuell zu erkunden, hat das Maxhaus-Team einen Audio-Guide entwickelt, den wir vorab schon einmal testen durften.

Nicole Langer hat den Audio-Guide mit entwickelt. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "Per Audio-Guide durchs Düsseldorfer Maxhaus"

Kunst ist für Julian Schnabel eine Lebenseinstellung. Grenz- und Genreüberschreitend bespielt er Museen, öffentliche Plätze oder Kinoleinwände. Bei seinem Besuch in Düsseldorf bewies der 67-jährige, wie vielseitig er sein Schaffen auslebt, als Kurator für einen jungen Künstler aus der Ukraine und Grafiker ebenso, wie als Bildhauer und Regisseur.

Julian Schnabel kuratierte für den Nachwuchskünstler Denis Pavlovich Adushkin in der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer dessen erste Einzelausstellung. Foto: C. Hötzendorfer

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Lange Schlangen vor den Hot Spots, gute Stimmung bei angenehmen Temperaturen und Kunstangebote für jeden Geschmack. Die diesjährige Nacht der Museen lockte 22.000 Besucher nach Düsseldorf. Rund 40 Museen, Galerien und Off-Locations konnten Nachtschwärmer bequem mit kostenlosen Shuttle-Bussen ansteuern. Viele boten ein kulturelles Rahmenprogramm mit Live-Bands, Performances oder Foto-Aktionen.

22.000 Besucher kamen zur "Nacht der Museen" nach Düsseldorf.. Vor dem Schifffahrtsmuseum standen sie geduldig in der Schlange. - Foto: C. Hötzendorfer

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Das Düsseldorfer Schauspielhaus wird seit Jahren saniert. Was das Ensemble vor große Herausforderung stellt. Intendant Wilfried Schulz und Schauspieler gingen einen ungewöhnlichen Weg, um die Zeit zu überbrücken, bis sie wieder im Stammhaus auf der Bühne stehen können und suchten sich Auftrittsmöglichkeiten an unterschiedlichsten Orten in der Stadt. So entstand vor zwei Jahren das To go-Konzept. Mit der Inszenierung von Lessings Nathan der Weise unter der Regie von Robert Lehninger gastierte das Ensemble nun in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Düsseldorf. Wir dürften exklusiv dabei sein.

Das Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses zeigt die Inszenierung von Lessings "Nathan der Weise" in der JVA Düsseldorf. - Foto.Schneider

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Während sich schon viele auf die Nacht der Museen freuen und eifrig planen, was sie sich aus dem umfangreichen Angebot herauspicken werden, wird es für Blinde und Sehbehinderte schon knifflig, wenn sie einen Museumsbesuch nur planen. Welche Angebote kommen für sie überhaupt infrage und sind die dann auch auf ihre speziellen Bedürfnisse eingestellt? Der Blick in die Internetauftritte der Düsseldorfer Museen ist ernüchternd. Spezielle Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen werden nur für das Stadt- und das Hetjes-Museum ausgewiesen. Auf Anfrage der Redaktion stellt sich allerdings heraus, dass auch die Kunsthalle zu jeder aktuellen Ausstellung akustische Führungen für Blinde- und Sehbehinderte anbietet. Das Schifffahrtsmuseum kann mit vorheriger Anmeldung auch mit speziellen Führungen erkundet werden.

Hans Jungels kann mit weißen Handschuhen im Stadtmuseum Düsseldorf eine historische Glocke ertasten. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "Wie Blinde und Sehbehinderte Düsseldorfs Museen erkunden können"

Eine raumfüllende Stimme mit einem warmen Timbre, fünf exzellente Musiker und südländisches Temperament: damit riss Mariza am Donnerstagabend das Publikum in der Düsseldorfer Tonhalle zu frenetischem Beifall hin. Kaum eine singt den portugiesischen Fado so wie die 45-jährige. 2001 veröffentlichte Marzia ihr Debütalbum Fado em mim. 2018 ihre neunte CD, die schlicht ihren Namen trägt. Aus dieser Zeitspanne hatte sie das Repertoire des Abends zusammengestellt. Hin und wieder streute sie einen traditionellen Fado ein.

Mariza sang einen Querschnitt ihres Repertoires in der Tonahlle. - Foto: Heinersdorff Konzerte

...weiterlesen "Stehende Ovationen für Fadista Mariza in der Düsseldorfer Tonhalle"

Ein Fest für alle Sinne, so lässt sich das umschreiben, was Zurheide-Feine Kost am Sonntag wieder auf die Beine gestellt hat. Das Gourmet Festival lockte diesmal 1.800 Gäste in die Filiale im Crown an der Berliner Allee. Seit zehn Jahren ist das Familienunternehmen nun in Düsseldorf. Um das gebührend zu feiern, war das exklusive Event erstmals auf den zwei Ebenen nahe der Kö realisiert worden. Bislang war die Filiale in der Nürnberger Straße die Adresse für Liebhaber der gehobenen Küche. 20 Spitzen- und Sterneköche, darunter Kolja Kleeberg, Nelson Müller, Harald Wohlfahrt oder Tristan Brandt und 90 Genusspartner verwöhnten die Besucher auf einer rund 10.000 qm großen Eventfläche.

20 Spitzen- und Sterneköche sowie 90 Genuss- und Non-Food-Partner verwöhnten 1.800 Gäste beim Gourmet Festival am Wochenende. - Foto: 80 Grad

...weiterlesen "Zurheide feiert zehn Jahre Standort Düsseldorf mit 1.800 Gästen beim Gourmet-Festival"

Binnen Sekunden ließ die Queen of Sand Irina Titova am Sonntagabend im Savoy-Theater Düsseldorf ihr Königreich aus Millionen feinster Körnchen immer wieder neu entstehen. In 80 Bildern um die Welt hat die gebürtige Russin ihr aktuelles Programm genannt. Angelehnt an Jules Vernes Klassiker In 80 Tagen um die Welt. Im bodenlangen Abendkleid betrat die Künstlerin wortlos die Bühne, machte es sich in einem Sessel bequem und schlug ein dickes Buch auf. Aus dem Off erklang die sonore Stimme von Joachim Kerzel, der unter anderem Anthony Hopkins, Jack Nicholson oder Dustin Hoffman synchronisiert. In einer szenischen Lesung folgte ihr das Publikum ins Paris des 19. Jahrhunderts, als ein junger Franzose namens Passepartout, seines Lebens als Artist überdrüssig, nach London reiste, um bei einem gewissen Phileas Fogg eine Stelle anzutreten …

In sekundenschnelle ließ Irina Titova einzelne Szenen aus Jules Vernes "In 80 Tagen um die Welt" aus Sand entstehen. - Foto: Christian Goebler

...weiterlesen "„Queen of Sand“ begeistert im Düsseldorfer Savoy-Theater"

Schlagfertige Dialoge, glaubwürdige Darsteller und eine unterhaltsame Handlung. Die neue Komödie Wie gut ist deine Beziehung? von Ralf Westhoff hat alle Zutaten, die sich das Publikum nur wünschen kann. Zur NRW-Premiere in Düsseldorf heute Abend kamen Hauptdarsteller Friedrich Mücke und Bastian Reiber, um sich nach der Vorführung noch mit dem Publikum über die Dreharbeiten im Allgemeinen und Beziehungsfragen im Besonderen auszutauschen.

Friedrich Mücke (l.) und Bastian Reiber stellten ihren neuen Film "Wie gut ist deine Beziehung?" im Bambi-Kino vor. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "NRW-Premiere von „Wie gut ist deine Beziehung?“ mit den Hauptdarstellern in Düsseldorf"