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1838 war Mallorca noch weit entfernt von der Tourismushochburg, wie man sie heute kennt. Ein Reiseziel war die Baleareninsel aber schon damals. Die französische Schriftstellerin George Sand verbrachte dort den Winter mit ihren Kindern und ihrem Geliebten, Frédéric Chopin. Der komponierte im Kloster Valdemossa unter anderem seine berühmt gewordenen Préludes und Nocturns. Sie beschrieb die Monate in Spanien mit ihm in ihrem Buch Ein Winter auf Mallorca und ihren Memoiren. Ihre Erinnerungen und seine Musik verbanden Stefania Adomeit und Vladimir Mogilevsky zu einem Bühnenprogramm, das sie am Dienstagabend in der Düsseldorfer Tonhalle vorstellten.

Stefania Adomeit und Vladimir Mogilevskyoto nahmen das Publikum in der Tonhalle mit in den Winter 1838 auf die Urlaubsinsel Mallorca. - Gabriel  Music Productions

...weiterlesen "„Ein Winter auf Mallorca“ – Vladimir Mogilevskys Chopin-Interpretationen konnten nicht überzeugen"

Es heißt, wer an einem Fluss aufwuchs, bleibt dem Wasser ein Leben lang verbunden. Auf Elke Heidenreich jedenfalls scheint dies zuzutreffen. Die Autorin und passionierte Leserin bereiste gemeinsam mit dem Fotografen Tom Krausz einen Fluss gleich vor ihrer Haustür, den Rhein. Antriebsfeder war die viel besungene Frage: „Warum ist es denn dort angeblich so schön?“ Daraus entstand ein ebenso lesens- wie sehenswertes Buch, aus dem Elke Heidenreich am Sonntag im ausverkauften Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf im Rahmen der Reihe Zweiklang Auszüge vortrug. Unterstützt wurde die gebürtige Essenerin („da fließt zwar nicht der Rhein, aber immerhin die Ruhr“) dabei von ihrem Lebensgefährten, Marc-Aurel Floros am Klavier. Der augenzwinkernd auch mal den Donauwalzer oder die Moldau anspielte, was Frau Heidenreich mit „falscher Fluss“ kommentierte.

Nahmen das Publikum mit auf eine Reise über den Rhein: Elke Heidenreich mit Mops Vito und Pianist Marc Aurel Floros. - Foto: cC Hötzendorfer

...weiterlesen "Elke Heidenreichs Rhein-Geschichten im Robert-Schumann-Saal"

Jonglagen, Akrobatik oder das Laufen auf Stelzen sind an sich schon Herausforderungen an Artisten. Wenn sie dabei noch auf Schlittschuhen dahingleiten, ist es große Unterhaltung. Der Moscow Circus on Ice machte mit seinen neuen Programm The Grand Hotel Station im Captiol-Theater und überzeugte mit überraschenden Darbietungen, Charme und Humor.

...weiterlesen "Moscow Circus on Ice zeigt Akrobatik auf Schlittschuhen im Capitol-Theater"

Vor wenigen Tagen ist die Crew des Cirque Du Soleil mit 65 Schwertransportern angereist, um im Gerresheimer Glasmacherviertel das Grand Chapiteau, das schon von weitem sichtbare weiße Zelt, zu errichten. Denn ab 19. Dezember gastiert der Zirkus nach drei Jahren wieder mit einer Show in Düsseldorf. Totem wird am neuen Standort bis zum 2. Februar 2020 zu sehen sein.

Achtzig Helfer sind nötig, um das Grand Chapiteau des Cirque Du Soleil hochzuziehen. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "Cirque Du Soleil kommt mit „Totem“ nach Düsseldorf – das Grand Chapiteau steht bereits"

Töpfe, Pfannen, Gläser und Kochlöffel – was den Stompern in die Finger oder auch unter die Hände kommt, wird zu Rhythmus. So geschehen bei einer Stippvisite der Performer im Restaurant 1876 von Sterne-Koch Daniel Dal-Ben in Düsseldorf-Flingern. Dort haben sie kurzerhand Küchenutensilien zu Percussionsinstrumenten umfunktioniert, dem Maître de Cuisine einen Kochlöffel in die Hand gedrückt, kurz angezählt und drauflosgetrommelt. Vom 11. bis 15. Februar 2020 gastieren Stomp mit ihrem aktuellen Programm im Capitol-Theater Düsseldorf.

Einmal Teil von "Stomp" sein. für Sterne-Koch Daniel Dal-Ben (M.), wurde in seinem Restaurant in Flingern ein Traum wahr. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "Stomper trommeln mit Düsseldorfer Sterne-Koch Daniel Dal-Ben"

Derzeit flimmert Heidi Klums neustes Casting Format über die Bildschirme. Das Model sucht Deutschlands beste Drag Queen. Aber wie realistisch ist das, was das TV-Format zeigt? Wir haben einmal bei Dario Naunheim aus Düsseldorf nachgefragt, der vor vier Jahren als Deutschlands jüngste Drag Queen Dyana Dyamond eine vielversprechende Karriere begann, den Olivia Jones als ihren ersten „Dragtikanten“ unter ihre Fittiche nahm und der trotz Erfolg mit verlockenden Angeboten. seiner Heimatstadt treu bleiben will.

Olivia Jones (l.), Deutschland wohl bekannteste Drag Queen, ist begeistert von Darios Haltung und lud den Düsseldorfer zu sich nach Hamburg ein. - Foto: privat

...weiterlesen "Deutschlands jüngste Drag Queen kommt aus Düsseldorf und ist Olivia Jones‘ erste „Dragitantin“"

Dieser Abend hätte Bruno Ganz bestimmt gefallen. Der im Februar verstorbene Schauspieler hatte viel Zeit und Herzblut in ein ganz besonderes Programm gesteckt, das sein Kollege und Freund Tobias Moretti gemeinsam mit dem Delian Quartett am Sonntagnachmittag auf die Bühne des Robert-Schumann-Saals brachte. Nichts geringeres als die Magie des Orients wollte Bruno Ganz einfangen. In enger Zusammenarbeit mit dem 2007 gegründeten Delian Quartett, verbrachte der Schweizer viele Stunden, ging Tausende Seiten mit Texten über den Orient durch. „Er kochte für uns und wir hatten viele Gespräche“, erinnert sich eines der Ensemble-Mitglieder zu Beginn dieses besonderen Nachmittages. Dann stand das Programm, die ersten Termine für eine kleine Tournee waren gebucht und alle waren voller Erwartung, wie das Publikum dieses „Herzensprojekt“ von Bruno Ganz wohl annehmen würde.

Schauspieler Tobias Moretti lies es sich nicht nehmen, trotz Grippe nach Düsseldorf zu kommen und unterbrach für die Hommage an Bruno Ganz zudem extra Dreharbeiten. - Foto: C. Hötzendorfer

...weiterlesen "Hommage an Bruno Ganz mit Tobias Moretti und dem Delian Quartett"

Wie fühlt es sich wohl an, im Cockpit eines großen Jets zu sitzen? Um das herauszufinden, muss man nicht Pilot werden. In Düsseldorf steht ein Flugsimulator, der einen sehr realen Einblick in die Abläufe einer Verkehrsmaschine ermöglicht und zwar für jedermann. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neugier und die Bereitschaft, sich auf das Erlebnis einzulassen, reichen vollkommen aus, wie Rhein-Ruhr-Kultur.net-Herausgeberin Claudia Hötzendorfer bei einem Besuch feststellte.

Ein Blick ins Flugsimulator-Cockpit einer Boing 737. - Foto: YOURCockpit

...weiterlesen "Im Flugsimulator einmal nach New York und zurück"

Am 3. Januar 2020 wird Zoe Niederberger ihren ganz großen Auftritt haben. Denn dann steht die Zwölfjährige für die neue Holiday on Ice-Produktion Supernova in Düsseldorf auf Kufen und darf sich vor großem Publikum allein auf dem Eis präsentieren. Doch bis dahin steht für die Tochter des DEG- und Eishockeynationalspielers Andreas Niederberger, deren Brüder Matthias und Leon ebenfalls an der Düsseldorfer Brehmstraße den Puck schlagen, noch reichlich Training an. „Sechsmal pro Woche, drei Stunden auf dem Eis, plus Ballett und Konditionstraining“, zählt Zoe ihr Arbeitspensum auf. Für die berühmte Eisrevue wurde sie aus einhundert Bewerbern ausgesucht. Als eine von acht Nachwuchsportlern darf Zoe Niederberger am Sommercamp der Holiday on Ice-Academy teilnehmen. Dafür reiste sie mit ihren Eltern ins „Feindesland“, nämlich in die Eishockeyhalle der Kölner Haie.

Hartes training für die Düsseldorferin Zoe Niederberger bei der "Holiday on Ice-Academy" in Köln. - Foto: Martin Miseré

...weiterlesen "Düsseldorferin Zoe Niederberger trainiert mit Eiskunstlauf-Weltmeistern Aljona Savchenko und Bruno Massot für „Holiday on Ice“"

Vor rund einem Jahr hatte Nina Hundert, Leiterin des sozialen Dienstes im Mutterhaus der Diakonie am Kaiserswerther Markt in Düsseldorf die Idee, den Senioren Herzenswünsche zu erfüllen. Ein Arbeitskreis wurde initiiert, der zunächst einmal herausfinden wollte, welche Wünsche die Bewohner haben. Mit Herbert Spillers Herzenswunsch hatte niemand gerechnet. Einen Fallschirmsprung zum runden Geburtstag am 18. Mai sollte es sein. Zugegeben, kein alltäglicher Wunsch. Aber für Nina Hundert und ihr Team nicht unmöglich. Sein Herzenswunsch brauchte nur etwas Vorlaufzeit.

Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Flugschule wagte Herbert Spiller seinen zweiten Fallschirmsprung. -Foto: Skydive Stadtlohn

...weiterlesen "Zum hundertsten Geburtstag gab’s einen Fallschirmsprung"